Feld-Wald-Wiese

Im Stile eines Günter Wallraff mit offenen Karten lässt sich der Schweizer Jungjournalist in die in Hooligankreisen bekannte «kranke Horde» von Zürich einschleusen. Tilo Mahn, 11 Freunde

Das Buch über Zürcher Hooligans ist geprägt von kommentarlos arrangierten Zitaten der Protagonisten, die die Leser wie ein Lastwagen voller Zement überrollen. Sandro Quadri, Ballesterer

Ein packender Einblick in eine Szene actiongeiler junger Männer. Urs Rauber, NZZ am Sonntag

Wenn die Unterwelt des Fussballs einen Soundtrack hat, dann klingt er wie Rysers Sprache: ohne Schnörkel, Firlefanz und Adjektive. Ryser fügt die Zitate so geschickt zusammen, dass ein Film entsteht, wenn auch ein ruckliger und grobkörniger. Florian Leu, Tages-Anzeiger

Blick in eine Schattenwelt. Die Zeit

Am stärksten ist Rysers Buch an den Stellen, wo er Zitate von Hooligans zu einer Erzählung montiert,
ganz ohne Kommentar. ... Gerade, weil Ryser nah dran ist, hätte man gerne noch 80 Seiten weiter gelesen.
David Bauer, SonntagsZeitung

Ein dünnes Buch, das zu dicken Diskussionen Anlass geben wird. Pascal Claude, knappdaneben.net

Rysers Verdienst ist es, die Unterschiede zwischen den Gruppen nicht im Qualm der Rauchpetarden und Tränengasschwaden zu vernebeln. Aber auch: die Gewalt nicht zu beschönigen, sondern in harten Sätzen fast körperlich erlebbar zu machen. Peter Surber, St. Galler Tagblatt

Rysers eindrückliche Reportage hat durchaus literarische Qualitäten. Wolfgang Bortlik, 20 Minuten 

Insgesamt ist Rysers Werk etwas vom Besten, was in letzter Zeit zum Thema veröffentlicht wurde.
Michael Graber, Neue Luzerner Zeitung